| Seit nun mehr als 100 Jahren wird das
Rheinländerhuhn im Ursprungsland Deutschland gezüchtet. Den Weg in
die Schweiz fand es vor 90 Jahren als hier der Spezialklub für
Rheinländer gegründet wurde. Tauchen Sie ein in die Geschichte
einer bewährten Leistungsrasse, die auch ihrer Schönheit wegen
gehalten wird. Geschichte der Grossrasse Ab 1894 verpaarte Dr. Hans Rudolf von Langen, Euskirchen am Rande der Eifel (Deutschland) rebhuhnfarbige Italiener mit Landhühner, die er in Eifeldörfern als besonders genügsame, zähe und wetterharte Vertreter angetroffen hatte. Mit dieser Verpaarung wollte er ein widerstandskräftiges Landhuhn mit hoher Legeleistung erzüchten. Nach Jahrelanger harter Leistungsselektion gewannen 1908 zwei Rheinländerstämme unter 67 Konkurrenten das 1. Deutsche Wettlegen. Durch die besonders gute Legeleistung, stieg der Bekanntheitsgrad der Rasse beachtlich. So wurden die Rheinländerhühner 1910 auch schon in der Schweiz gezüchtet. Die Rheinländer wurden fortan in der Schweiz gezüchtet und 1919 wurde der Spezialklub dafür gegründet. Die Zwergrasse wurde auch in Deutschland erzüchtet. Erstmals wurden sie 1921 an einer Schau ausgestellt. Es war damals der schwarze Farbenschlag. In der Schweiz werden sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts gezüchtet. Leistungsmerkmale Das Rheinländerhuhn gilt als Widerstandsfähig mit vorzüglicher Wirtschaftlichkeit und mehrjähriger Legeleistung. Mit 2-2,7kg bzw. 1.8 bis 2.4 kg Körpergewicht sind die Rheinländer ungemein fleissige und wetterharte Leger mit mind. 55g schweren weissen Eiern. Die Zwerghähne sind 1.1 Kilogramm schwer und die Hennen sind 0.9 Kilogramm schwer. Die Eier der Zwergrasse sind nur leicht kleiner als jene der Grossrasse, demzufolge überschreiten Sie das Mindestgewicht von 35 Gramm regelmässig. Die Eierleistung im ersten Jahr beträgt ca. 200 Eier und im zweiten Jahr noch ca. 180 Eier. Zuchtziel Die Rheinländerhühner werden in einer ausgeprägten Kastenform gezüchtet. Sie weisen einen breiten geraden Rücken, einen Rosenkamm, kleine weisse Ohrscheiben auf, und ihre Brust wird tief getragen. Rheinländer werden in der Schweiz in den Farbenschlägen schwarz, blau-gesäumt, rebhuhnhalsig, weiss, gesperbert und silberhalsig gezüchtet. Beim schwarzen Farbenschlag wird ein kräftiger Grünglanz gefordert. Mit ihren ausgeprägten Schwänzen wirken die Schwarzen auf grünem Rasen besonders prächtig. |
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